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Patienteninformation zur Nachbehandlung einer Ellenbogenoperation

nach einer  Ellenbogenoperation ist es sehr wichtig folgende Ratschläge zu beachten:

Medikamente

Für einen schmerzfreien bzw. schmerzarmen postoperativen Verlauf insbesondere wenn das Ellenbogengelenk durch die regelmäßige Mobilisierungstherapie ständig gereizt wird, ist es sehr wichtig regelmäßig für den gesamten empfohlenen Zeitraum (ca. 6 Wochen nach OP) die im Entlassungsbrief verordneten Medikamente ( für Schmerz- und Entzündungshemmung  sowie Magenschutz) einzunehmen. Sie tragen wesentlich zur schnelleren Rehabilitation / Wiedergewinnung der Beweglichkeit und der Funktion des operierten Gelenkes bei.
Dafür haben Sie von uns ein ein Privatrezept bekommen. Sollten Sie ein Kassenrezept benötigen, müssen Sie dies beim GKV- Zugelassenen Hausarzt oder überweisenden Fachkollegen ausstellen lassen da wir über keine GKV- Zulassung im ambulanten Bereich verfügen.
(GKV = Gesetzliche-Kranken-Versicherung)

Sofern Sie der Arm in einer Oberarmgipsschiene ruhiggestellt ist und Sie eine Woche nach OP Schmerzfrei sind, können Sie die Medikamente (Schmerz- und Entzündungshemmung) reduzieren. Bei Beginn der Bewegungstherapie sollten Sie jedoch wieder die volle verordnete Dosis an Schmerz- und Entzündungshemmenden Medikamenten Einnehmen.

Die meisten Medikamente die nach Operationen verordnet werden gehören 2 Gruppen an:
1. Schmerz- und Entzündungshemmende Medikamente.
2. Magenschutzpräparate

Zu 1. Es handelt sich hierbei um Medikammente die 2 Eigenschaften haben. a. Enzündungshemmung. b. Schmerzlinderung. Dazu gehören Medimkamente die weitläufig auch als "Rheumamittel" bekannt sind. Dazu gehören  Wirkstoffe wie "Diclofenac (bekannt  z.B. unter dem Handelsname Voltaren), Ibuprofen, etc. Diese Medikamente können sinnvol ergänzt werden durch reine Schmerzmittel wie z.B. "Novalmin,. Tramaldolor etc. wenn eine höhere Schmerzausschaltung erforderlich ist.
Zu 2. Medikamente die unter 1. angeführt sind  sollten mit Magenschutzpräparaten (z.B. Omeprazol, etc.) begleitet werden um evtl. Nebenwirkungen im Gastrointesinaltrakt zu verhindern.

Krankengymnastik

Rehabilitationsplan wird individuell festgelegt. Siehe Entlassungsbrief.

Automatische Bewegungsschiene / CPM-Maschine

Sofern die Bewegungstherapie mit einer automatischen Bewegungsschiene erfolgen soll sind Sie damit bereits im Krankenhaus versorgt und eingewiesen worden. Diese automatische Bewegungschiene auch CPM- (Continous Passive Motion)  Maschine gennant,  wird Ihnen nach Absprache,  durch den Verleiher nach Hause gebracht.

Im allgemeinen sind Behandlungszeiträume von 6 – 8 Wochen zur erfolgreichen postoperativen Bewegungstherapie erforderlich. Sie werden dafür von uns eine Verordnung bekommen!

Über die Kostenübernahme durch Dritte (Krankenkasse) können wir keine Verantwortung übernehmen. Das Kostenübernahmeverhalten vieler Kassen ist heutzutage nicht voraussehbar. Sofern die Behandlung mit dieser CPM- Maschine dringend empfohlen wurde wird Ihnen nahe gelegt die Leihgebühren für diese selbst zu Tragen. Diesbezüglich sind für Sie Sondertarife vorgesehen.

Kunstoffgips- Schiene

Diese dient zur Ruhigstellung des Ellenbogengelenkes. Der Zeitraum der Ruhistellung wird individuell festgelegt. Siehe Entlassungsbrief.
Den empfohlenen Zeitraum auf keinen Fall kürzen.

Allgemeine Empfehlungen zur Rufigstellung: siehe Ellenbogen -> operative Behandlung

Fädenentfernung: im Allgemeinen 14-21 Tage. Siehe Entlassungsbrief.

Nachuntersuchungstermine

erfolgen nach individueller  Absprache. Siehe auch Entlassungsbrief.

Im Allgemeinen gilt:
Nach Entlassung aus dem Krankenhaus, bis zur Entfernung der Hautfäden, alle 2-3 Tage (Verbandswechsel). Diese Termine könne auch vom zuweisenden Arzt bzw. Hausarzt übernommen werden. 
Nach Entfernung der Hautfäden efolgt der 1. Nachuntersuchungsterminin (NU) ca. 3-4 Wo. nach OP. Der 2. NU-Termin ca. 6-8 Wo. nach OP. Der 3. NU-Termin 3 Monate nach OP. Der 4. NU-Termin ca. 6 Mon. nach OP.

Wissenschaftliche Aktivitäten

Kongresse