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Osteochondrosis dissecans (OD)

Bei dieser Erkrankung, die insbesondere Jugendliche betrifft, löst sich ein Knorpel-Knochenanteil von der Gelenkfläche spontan ab („Gelenkmaus“), bildet einen freien Gelenkkörper und hinterlässt einen Knorpeldefekt („Mausbett“). Die Diagnosestellung erfolgt mittels Röntgenbild und Kernspintomografie.

Bei der arthroskopischen Behandlung der OD, kann das Ausmaß der Schädigung erkannt und gleichzeitig therapiert werden. Hierzu zählen das Glätten kleiner Knorpelschäden, das Anbohren des Herdes (um eine Auffüllung mit Ersatzknorpel zu ermöglichen) oder die Entfernung freier Gelenkkörper. Weiterführende Verfahren, wie z.B. die Verpflanzung osteochondraler (Knorpel-Knochen) Zylinder oder Knorpeltransplantation werden als offene Verfahren durchgeführt.

Die Nachbehandlung bei der OD und die Wiederaufnahme sportlicher Betätigung hängen vom Befund und dem gewählten Vorgehen ab und kann durchaus 6 Monate betragen.

Abb 1: Kernspintomografischer Befund bei Osteochondrosis dissecans

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